Moin aus Hamburg! |

Hamburg. Nur einen einzigen Tag lang... morgens mit dem Zug von Köln nach Hamburg, abends wieder zurück. Ambitioniertes Ziel? Dachte ich zunächst auch, aber nun bin ich sehr froh, dass wir das gemacht haben. Aber fangen wir ganz von vorne an... Mit dem Samstags-Special der Deutschen Bahn machten wir uns am vergangenen Samstag zu viert auf den Weg nach Hamburg... Acht Stunden Zeit, um die Stadt zu erkunden, bevor es gegen Abend wieder zurück in die Heimat ging. Wo fängt man da an? Welche Prioritäten setzt man? Was will man eigentlich sehen? Nachdem wir uns einige Tage vorher einen Schlachtplan zurech gelegt hatten, starteten wir am Samstag direkt mit dem Treppenviertel in Blankenese. Ein Viertel wie für mich gemacht. Kleine, süße Gässchen mit kleinen, süßen Lädchen und ganz schmalen Bussen mit netten Busfahrern. Ich fand es von der ersten Sekunde an großartig. Und dann noch dieser einzigartige Blick auf das Wasser inkl. kleinem Strand... Ihr wisst ja inzwischen wie das mit mir und dem Wasser so ist... Ich schätze, ich hätte auch den ganzen Tag dort verbringen können - vermutlich wäre ich dann doch irgendwann weg geflogen, aber schee wärs trotzdem gewesen. Aber wir wollten ja noch ein bisschen mehr sehen...  

Ich musste mich also doch von diesem schönen Stadtteil trennen. Kontrastprogramm war angesagt: Reeperbahn am Tag. Nur mal so zum Gucken, da zwei von uns Hamburg noch gar nicht kannten. Dann muss man natürlich auch die Reeperbahn mal gesehen haben. Mein erneutes Fazit: Kann man sich mal anschauen. Muss man nicht. Vielleicht dann doch eher einen Ausflug wert, wenn man Karten für das Schmidts Tivoli oder das St. Pauli Theater hat. Das würde ich dann vielleicht beim nächsten Mal machen... habe mir sagen lassen, dass sich DAS auf jeden Fall lohnt.

Als ich das letzte Mal in Hamburg war, gab es weder das Gebäude Dockland noch die HafenCity. Gut, gut, es ist auch schon eine halbe Ewigkeit her, dass ich diese Stadt zuletzt besucht habe... Ich war insbesondere auf die HafenCity sehr gespannt. Wir machten uns also von der Reeperbahn aus auf den Weg zu Dockland und von dort aus zu den Landungsbrücken, dem Hafen und der HafenCity. Den Hamburger Hafen mag ich sowieso total gerne, aber auch der Rest hat uns sehr gut gefallen. Der Blick vom Dockland-Gebäude ist wirklich grandios - insbesondere wenn die Sonne so ganz langsam untergeht. Zufällig hatte auch noch die Aida Sol dort angelegt... riesengroß, sag ich nur. Sehr beeindruckend!

Als wir uns schließlich vom Hafen in Richtung City bzw. dann bald auch schon in die grobe Richtung Hauptbahnhof machten, wurde es schon richtig dunkel und die Stadt lag uns quasi leuchtend zu Füßen. Da kann man gar nicht anders als Hamburg ins Herz zu schließen... sag ich jetzt einfach mal so...

Acht Stunden Hamburg - wir haben wirklich viel gesehen. Ich kann solche ganz kurzen Kurztrips nur empfehlen. Mit ein bisschen Planung (und richtig guten Schuhen!!!) lernt man eine Stadt schon ganz gut kennen. Den nächsten Kurztrip nach Hamburg stelle ich dann allerdings nicht unter das Motto Hafen, sondern unter das Motto Shopping... denn da hat Hamburg ja auch einiges zu bieten... in diesem Sinne: Hummel, Hummel - bis demnächst mal. Ich komme bestimmt wieder!

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